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Meine Erfahrung mir der Saftkur von KaleandMe*

15. Oktober 2017

Seit langem habe ich mal wieder eine Kooperation angenommen, da mich das Thema „Saftkur“ und „Detox“ wirklich interessiert hat. Ich habe schon sowohl negative als auch positive Erfahrungsberichte gelesen und wollte mir unbedingt selbst mal ein Bild davon machen, wie mein Körper auf so eine Saftkur reagiert.

Über KaleandMe:

Wie der Titel schon sagt, habe ich die Saftkur von KaleandMe testen dürfen. Das Unternehmen kommt aus Hamburg und ist zum Beispiel durch die Sendung „die Höhle der Löwen“ bekannt. Mir gefällt mit welcher Seriösität und Ernsthaftigkeit die Firma an dieses Thema herangeht. Die verwendeten Zutaten sind überwiegend und je nach Saison regional und stammen zum Beispiel aus dem Hamburger Alten Land. Zudem wird ein spezielles Pressverfahren angewandt, bei dem alle wichtigen Nährstoffe und Vitamine erhalten bleiben sollen. Durch diese spezielle Methode,  sind die Säfte auch ohne Konservierungsstoffe relativ lange haltbar.

Wichtig ist hierbei noch, dass diese Kur nicht zum Ziel hat möglichst schnell möglichst viel Gewicht zu verlieren, sondern soll sie eher der Anfang einer Ernährungsumstellung sein. Das könnt ihr auch nochmal ganz genau auf der Website von KaleandMe nachlesen. Hier werden also keine leeren Versprechungen gemacht, was ich ebenfalls sehr sympathisch finde.

Mein Erfahrungsbericht:
Tag 1:

Am Freitag bekam ich endlich meine Saftkur und hab damit auch sofort losgelegt, nachdem ich mich nach Empfehlung der Firma zwei Tage mit leichter Kost darauf vorbereitet habe. Jetzt heißt es für mich: alle zwei Stunden einen Saft trinken. Der erste Saft heißt Pamela Pine und enthält Ananas, Gurke, Zitrone und Minze. Ich finde er schmeckt ziemlich frisch und gerade die Minze und die Gurke kommen ziemlich gut raus.

Als nächstes ist dann Catie Carrot an der Reihe. Er besteht aus Karotte, Apfel und Zitrone und ist auf jeden Fall jetzt schon einer meiner Favoriten! Er schmeckt schön frisch, aber gleichzeitig auch wegen der Karotte relativ süß.

Als dritter Saft kam dann Al Avoca zum Einsatz, der durch die Zugabe von Avocado schon mal defintiv gehaltvoller war und dafür gesorgt hat, dass ich keinerlei Hungergefühl entwickelt habe. Des Weiteren besteht dieser Saft noch aus Spinat, Zitrone und Ananas. Den Spinat habe ich allerdings erst rausgeschmeckt, nachdem der Saft die Zimmertemperatur erreicht hat. Vorher hat er für mich eigentlich fast nur nach Ananas geschmeckt.

Vor dem nächsten Saft hatte ich ein wenig Angst, dass er mir nicht schmecken könnte, was aber völlig unbegründet war. Der Saft hat sich neben Catie Carrot zu einem meiner absoluten Lieblingssäfte gemausert. Rosy Roots besteht aus Roter Beete, Ingwer, Zitrone, Apfel und Karotte. Ich finde ihn überraschend süß und nach diesem Saft hat sich bei mir das größte Sättigungsgefühl eingestellt und somit hab ich bei diesem Saft auch am Längstem gebraucht, um ihn leerzutrinken.

Der vorletzte Saft war dann der Kalvin Kale und der hat auch definitv am „gemüßigsten“ und fast schon wie so eine Art Suppe geschmeckt, was ich aber nicht schlimm fand. Auch den kann man gut trinken und er besteht aus Apfel, Gurke, Staudensellerie, Grünkohl, Spinat und Zitrone.

Nach diesem Saft und nachdem es jetzt schon Abend geworden ist, kam für mich wohl die schwierigste Zeit. Ich bin so ein Mensch der Abends wohl am meisten isst und natürlich hatte ich dann Abends schon mit Hungergefühlen zu kämpfen. Doch war das wirklich der Hunger? Und da kam wohl genau dieser Effekt auf, den die Firma auf ihrer Seite beschreibt: Ich war eigentlich voll gesättigt und hatte kein Magengrummeln oder Ähnliches, doch mein Körper verlangte nach „etwas zwischen den Zähnen“.

Da hat mich dann der letzte Saft namens Amy Almond wirklich gerettet. Das ist der wohl gehaltvollste Saft, richtig schön cremig und auch durch die Datteln leicht süßlich, was diesem seltsamen Gefühl gut entgegensteuerte. Ich habe mir aber rein geschmacklich ein bisschen mehr versprochen und er hätte gern ein wenig süßer sein dürfen, aber das lag wohl hauptsächlich daran, dass um diese Zeit bei mir eigentlich Schokolade angesagt ist;-)

Am Ende des ersten Tages hatte ich keinen Hunger, aber war definitiv um die Erkenntnis reicher, dass ich wohl ziemlich oft und gerne auch aus Langeweile esse und garnicht so auf meinen Körper gehört habe, ob ich denn schon satt war oder nicht. Gerade beim Fernsehschauen ist es mir schon schwergefallen nicht zu irgendwelchen Snacks zu greifen, aber nicht weil ich Hunger hatte, sondern weil ich es mir einfach so angewöhnt habe.

Tag 2:

Mein zweiter Tag lief eigentlich ganz gut, bis auf die Tatsache, dass ich in der Früh ein wenig mit meinem Kreislauf zu kämpfen hatte, was ich aber besserte, nachdem ich mit den Säften weitergemacht habe. Auch am zweiten Tag ist der „Catie Carrot“ immer noch mein absoluter Favorit, jedoch dicht gefolgt von Rosy Roots. Gegen Mittag habe ich dann leichte Kopfschmerzen bekommen und ich hatte das Gefühl, mich nicht ganz so gut konzentrieren zu können.

Tag 3:

Am letzten Tag der Saftkur habe ich mich leider nicht so gut gefühlt, was aber nicht an der Saftkur lag, sondern daran, dass mich leider eine fiese Erkältung heimgesucht hat. Da kamen mir die Säfte gerade recht, um meinen Körper mit Vitaminen und viel Flüssigkeit zu versorgen. Ich habe mir allerdings aufgrund dessen eine Suppe gemacht, da sich mein Kreislauf wieder verschlechtert hatte, was wohl auch einfach an der Erkältung lag und mein Körper dann wohl überlastet war. Nichtsdestotrotz habe ich die Säfte weiter nach Anleitung getrunken.

Fazit:

Insgesamt hat mir die Kur dahingehend etwas gebracht, dass ich mich leichter gefühlt habe und ich gemerkt habe, wie oft ich eigentlich nur aus Gewohnheit esse und nicht weil ich wirklich Hunger habe. Außerdem werde ich mir jetzt im Herbst und Winter defintiv öfter mal ein Gericht mit Roter Bete kochen. Ich hätte nie gedacht, dass mir das so gut schmecken würde. Ingesamt hat es mir also geholfen, mehr auf meinen Körper zu hören.

Nichtsdestotrotz fand ich die Kur ziemlich hart und anstrengend, obwohl ich mir extra für diese drei Tage freigenommen hatte und nichts tun musste. Gerade am zweiten Tag hatte ich mit meinem Kreislauf doch so meine Probleme, aber auch da hat sich KaleandMe eine Art Notfallplan ausgedacht. Wenn einen der Hunger zu sehr packt oder andere Probleme auftreten, darf man zwischendurch auch eine Banane essen oder sich eine Gemüsebrühe kochen, was ich dann eben am dritten Tag auch gemacht habe. Den dritten Tag zähle ich aber aufgrund meiner Erkältung nicht dazu, da ich euch deshalb kein richtiges Feedback geben kann und es im gesunden Zustand möglicherweise anders verlaufen wäre.

Da es meine allererste Saftkur war, waren die drei Tage vielleicht auch ein bisschen zu heftig für den Anfang und deshalb würde ich eher dazu raten erstmal eine 1-Tages-Kur zu machen, da jeder Körper anders darauf reagiert. Nichtsdestotrotz würde ich so eine Saftkur wiedermachen, aber dann eben eher für einen Tag und ich würde mich dann insgesamt für eine Woche lang sehr bewusst und gesund ernähren. Wer daran Interesse hat, dem kann ich KaleandMe auf jeden Fall weiterempfehlen, da die Säfte sehr abwechslungsreich und lecker sind. Da braucht ihr auch keine Angst vor Grünkohl und Co. haben. Mir hat alles geschmeckt!:-)

Am Ende muss natürlich jeder selber entscheiden, ob er das gut findet oder nicht und ich will euch da auch keine Meinung aufzwingen. Ich habe versucht, so offen und ehrlich wie möglich darüber zu berichten und sowohl die negativen als auch die positiven Seiten darzustellen. Ich hoffe, es war trotzdem auch für den ein oder anderen interessant zu lesen.

Wenn ihr das auch mal testen wollt, habe ich zum Schluss noch einen Gutscheincode für euch, um euch die Entscheidung ein wenig zu erleichtern. Mit dem Code ‚lipstickandspoon4you‘ bekommt ihr einen Jutebeutel und einen Saft gratis zu jeder Bestellung.

Vielen Dank an KaleandMe für die freundliche Kooperation.

 

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  • Sandy L

    toller beitrag! ich muss sagen dass ich diese saftkuren am anfang total interessant fand aber nach und nach gibt es ja auch viele wissenschaftliche belege dafür, dass sie eigentlich völliger schwachsinn sind. ich würde mir 1-2 säfte vielleicht kaufen weil ich den geschmack mag aber eine ernsthafte kur würde ich persönlich nicht machen. der körper hat nämlich keine sogenannten gifte, von daher muss auch nichts „entgiftet“ werden :)

    Sandy GOLDEN SHIMMER

    • Hallo liebe Sandy:)
      Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar! Ich sehe das auch ähnlich wie du…mir war es deshalb wichtig so ehrlich wie möglich darüber zu berichten, weshalb ich auch keiner dieser leeren Versprechen, wie „Entschlackung“ und „Abtransport von Giftstoffen“ erwähnt habe, denn dafür hat unser Körper ja so seine eigenen Werkzeuge sag ich mal;) Mir hat es einfach dahingehend was gebracht, dass ich ein besseres Gespür für meinen Körper gekriegt habe und ich auch allgemein versuchen möchte mich bewusster zu ernähren.

      Liebe Grüße!😊

  • Von Saftkuren habe ich schon ein paar mal was gehört, aber selber mich da noch nie heran getraut. Danke für diesen tollen und ausführlichen Beitrag zu diesem Thema. Sehr schöne Fotos!
    Liebe Grüße,
    Julie
    https://juliesdresscode.de

    • Dankeschön liebe Julie!:-) Ich hoffe, ich konnte dir mit meinem Beitrag vielleicht ein bisschen weiterhelfen und es freut mich sehr, dass er dir gefallen hat.

      Liebe Grüße